30. September 2020

JOKE

Ausflug vom 10. bis 12. August 2018

Das Jugendorchester Kleestadt am Felsenmehr


Am Freitagnachmittag des 10. Augusts machte sich eine Gruppe von 15 jungen Musikerinnen und Musikern gemeinsam mit ihren Jugendbetreuern und dem Dirigenten Roger Fleckenstein im Schlepptau auf den Weg ins schöne Lautertal. Ziel war eine Hütte des Deutschen Alpenvereins am Fuße des Felsenmeers, die als Übernachtungsmöglichkeit für das Wochenende dienen sollte. Bewaffnet mit Verpflegung, Schlafsachen und Spielmaterial musste zunächst der Weg zur Hütte erklommen werden. Nachdem sich alle häuslich eingerichtet hatten und bereits die ersten Runden an der zur Verfügung stehenden Tischtennisplatte gedreht wurden, schmiss Grillmeister Roger den Grill an und die Jugendlichen fanden sich zu gemütlicher Runde im Gemeinschaftsraum zusammen. Der Abend wurde mit diversen Gesellschaftsspielen, Gesprächen und viel Gelächter verbracht. Gesprächsthema Nr. 1 natürlich die Musik. Denn es brachen schnell hitzige Diskussionen zum Thema Musikgeschmack aus. So wollten die Jugendlichen ihre Betreuer von aktuellen YouTube Hits überzeugen, während die Betreuer versuchten ihre Schäfchen mit Musik und Serienhits der 90er Jahre zu bekehren. Nach einer kurzen Nacht im Bettenlager startete der Samstag mit einem ausgiebigen Frühstück. Die Jugendlichen sollten ihre Kräfte an diesem Tag noch gut gebrauchen können. Denn eine Felsenmeer-Olympiade stand auf dem Programm. In drei Gruppen mussten die Jugendlichen verschiedene Stationen in einem bestimmten Bereich des Felsenmeeres finden und Aufgaben absolvieren. So wurde mit Wasserpistolen auf Dosen geschossen, nach Äpfeln getaucht und versteckte Gegenstände aufgespürt. Eine weitere knifflige Aufgabe bestand darin, die Entstehungslegende des Felsenmeers herauszufinden und in einem Foto mit den Gruppenmitgliedern nachzustellen. Nach dem Mittagessen auf der Hütte erklomm eine unerschrockene Gruppe das Felsenmeer bis zum höchsten Punkt. Der Rest beschäftigte sich in und um die Hütte mit Tischtennis, Wasserschlachten und Bänderknüpfen. Erschöpft trafen alle wieder beim Abendessen aufeinander und fanden sich danach zum zweiten Teil der Olympiade im Gemeinschaftsraum zusammen. Bei Spielen wie Lieder gurgeln und erraten, Limbo, Gummibärchenwettessen und vielem mehr galt es nun die Betreuergruppe zu schlagen. Denn erst bei einem Sieg konnte man Punkte für das Team sammeln. Zu später Stunde wurde in den Geburtstag eines der Orchestermitglieder reingefeiert. So wurde nach einer weiteren kurzen Nacht am Sonntagmorgen das Gewinnerteam der Olympiade gekürt und mit Preisen in Form von Süßigkeiten ausgezeichnet. Abschließend musste die Reisegruppe leider ihre Sachen zusammenpacken, die Hütte reinigen und alles wieder an die Fahrzeuge tragen. Am Mittag kehrten 15 höchstzufriedene Jugendliche und vier zu Tode erschöpfte Betreuer zu ihren Familien zurück. Fazit des Wochenendes: Ein Orchester kann auch sehr gut mal ohne Musizieren ein gelungenes Wochenende miteinander verbringen!
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